Homöostase und Heterostase
- Flurin Caviezel

- 7. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Okt. 2025

Die Begriffe stammen aus dem Griechischen und bezeichnen ähnlicher/gleicher Zustand (Homöostase) und anderer Zustand (Heterostase).
Nun wollen wir dies aber etwas genauer anschauen und zwar im Kontext des Grundverständnisses für Gesundheit der KomplementärTherapie. Vielleicht ist es am einfachsten, die anhand unserer Körpertemperatur zu veranschaulichen. Unser System ist stets bemüht, die Körpertemperatur stabil zu halten. Dies ist eine komplexe Aufgabe für unser System, die aber zumeist fast unbemerkt verrichtet. Das Abkühlen erfolgt in erster Linie durch Schwitzen, das Aufwärmen durch Freigabe von Energie oder durch Zittern der Muskeln. Erfolgt dies im Rahmen des "Normalen" spricht man von Homöostase.
Wenn jedoch aussergewöhnliche Massnahmen nötig sind, welche uns stark belasten, dann geraten wir in eine Heterostase.
Bei extremer Kälte beginnen unsere Muskel zu zittern und die peripheren Kapillaren ziehen sich zusammen, um den inneren Organen die genügende Durchblutung zu ermöglichen. Diese Zustände sind der Heterostase zuzuordnen, sie sichern das Überleben, minimieren die Schäden und können sogar zu einer besseren Resilienz führen.
Der als normal empfundene Zustand mit Aussagen wie:
"Ich habe wieder warm", "Es ist mir wohl" oder "Ich fühle mich wieder gesund" weisen wieder auf einen Zustand der Homöostase hin.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Erreichen des normalen Zustandes durchaus mit Ressourcen unterstützt werden kann. So z.B. mit einem heissen Tee in netter Gesellschaft an einem warmen Ort.



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